Recherchen in Kamerun

 

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Regenwald im Lobeke Reservat in Kamerun

 


 

Kaum ein Europäer kennt Waldelefanten. Dabei spielen diese Dickhäuter im Regenwald Zentral- und Westafrikas eine entscheidende Rolle. Zumindest heute noch. Denn der Waldelefant verschwindet von der Erde, weil ihm Wilderer nachstellen und Holzfäller seinen Wald kahlschlagen. Auf einer Recherchereise nach Kamerun stellte der WWF-International 1999 Roland Knauer als einzigem deutschen Journalisten in einer kleinen europäischen Gruppe vor, wie der Waldelefant und sein Lebensraum am besten geschützt werden können.

 


 

Fotos aus Kamerun

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Artikel über Kamerun

 

Nachhaltiger Regenwald read-3-2-2 Kamerun

(erschienen in: Hannoversche Allgemeine, Darmstädter Echo, Mainpost, Mitteldeutsche Zeitung)

Der Regenwald Zentralafrikas ist zwar „nur“ der zweitgrößte der Welt, sein Pendant am Amazonas übertrifft ihn da deutlich. Dafür kann er aber mit tierischen Rekorden punkten. In Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik, in Gabun und Kongo-Brazzaville, in Äquatorialguinea und in der Demokratischen Republik Kongo bevölkern jeden Quadratkilometer Regenwald erheblich mehr Großtiere als in Südamerika. Hier leben Bongo-Antilopen und Schimpansen, Rotbüffel und etliche Vogel-Arten, Flachland-Gorillas und natürlich die scheuen Waldelefanten. Diese Konzentration an Tieren verleitet nicht nur die Staatsoberhäupter der zentralafrikanischen Staaten zu der Aussage, hier fände man das „Paradies auf Erden”. Auch die Naturschützer vom World Wide Fund for Nature (WWF) engagieren sich kräftig in der Region. Im März 1999 haben sie sogar ein Gipfeltreffen in der Hauptstadt Kameruns Yaoundé initiiert, auf dem sich alle Länder der Region zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Regenwaldes und zur Schaffung von großräumigen Schutzgebieten verpflichtet haben.

 

read-3-2-2 Kamerun Elefanten im Wald

(Radiosendung WDR)

Eine akustische Reise in den Regenwald Kameruns – zu den Waldelefanten und den Menschen, die sie vor Wilderern schützen.